Bilanzen, GuV und Cashflow-Rechnungen wirken auf den ersten Blick wie eine Fremdsprache. Unser Programm zeigt dir, wie du Geschäftszahlen wirklich interpretierst – nicht auswendig lernst. Ab Herbst 2025 begleiten wir dich durch praktische Analysen echter Jahresabschlüsse.
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Wir bauen dein Wissen schrittweise auf. Jede Phase bringt dich näher ans eigenständige Arbeiten mit komplexen Unternehmenskennzahlen.
Aktiva und Passiva sind mehr als Spalten. Du lernst, wie Vermögen und Kapitalstruktur zusammenspielen und was die Positionen über wirtschaftliche Entscheidungen aussagen. Wir arbeiten mit realen Beispielen aus verschiedenen Branchen.
Gewinn ist nicht gleich Erfolg. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt dir, wo Erträge entstehen und welche Kostenstrukturen dahinterstecken. Du lernst, operative Leistung von Sondereffekten zu trennen.
Zahlungsströme sind das Herzstück jedes Unternehmens. Du siehst, wie Geld tatsächlich fließt und warum profitabel nicht automatisch liquide bedeutet. Diese Phase konzentriert sich auf praktische Liquiditätsanalyse.
Einzelne Zahlen sagen wenig. Erst im Vergleich und in der Entwicklung zeigen sich Muster. Du lernst, Rentabilität, Produktivität und Stabilität systematisch zu bewerten und Branchen-Benchmarks einzuordnen.
Die CSRD-Richtlinie verändert, wie Unternehmen berichten müssen. ESG-Kennzahlen werden Teil des Standard-Reportings. Wer Jahresabschlüsse analysiert, kommt an Nachhaltigkeitsdaten nicht mehr vorbei. Das betrifft nicht nur Großkonzerne – auch mittelständische Zulieferer spüren den Druck.
XBRL-Formate machen Daten maschinenlesbar. Das erleichtert Vergleiche, aber die Interpretation bleibt menschlich. Automatisierte Tools liefern Zahlen – du musst sie einordnen können. Die Nachfrage nach Analysten, die beides beherrschen, steigt merklich.
Quartalsberichte reichen vielen nicht mehr. Investoren wollen schnellere Einblicke in die Geschäftsentwicklung. Das stellt neue Anforderungen an die Analysefähigkeit – und an die Geschwindigkeit, mit der du Zahlen interpretieren kannst.
Diese Methoden bilden das Fundament professioneller Finanzanalyse. Jede hat ihren Platz – je nach Fragestellung und Unternehmen.
Vergleiche Bilanzpositionen über mehrere Jahre. Erkenne Wachstumsmuster und strukturelle Veränderungen in der Vermögens- und Kapitalstruktur.
Setze Bilanzposten ins Verhältnis zur Bilanzsumme. So siehst du auf einen Blick, wo Schwerpunkte liegen und welche Positionen überproportional wachsen.
Rentabilität, Liquidität, Verschuldung – diese Kennzahlen zeigen, wie gesund ein Unternehmen wirtschaftet. Du lernst, sie richtig zu berechnen und einzuordnen.
Was passiert bei steigenden Zinsen oder sinkenden Umsätzen? Du entwickelst verschiedene Szenarien und bewertest deren Auswirkungen auf die Finanzlage.
Zahlen ohne Kontext bedeuten wenig. Du lernst, Unternehmen mit Wettbewerbern zu vergleichen und branchentypische Besonderheiten zu erkennen.
Jedes Unternehmen trägt finanzielle Risiken. Du identifizierst Warnsignale in der Bilanz und bewertest, wie robust ein Geschäftsmodell wirklich ist.
Finanzanalyst und Dozent
Henrik hat zwölf Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet, bevor er zur Lehre kam. Er kennt die Zahlen aus der Praxis – und weiß, worauf es bei der Analyse wirklich ankommt. Seine Beispiele stammen aus realen Mandaten, die Namen natürlich geändert.
Wirtschaftsprüferin und Trainerin
Sabine prüft seit fünfzehn Jahren Jahresabschlüsse bei mittelständischen Unternehmen. Sie zeigt dir, welche Stolpersteine in der Praxis lauern und wie du unsaubere Zahlen erkennst. Ihre Erfahrung aus hunderten Prüfungen fließt direkt ins Programm ein.
Das Programm beginnt am 15. September 2025 und läuft über zwölf Wochen. Du brauchst etwa acht Stunden pro Woche – für Lektionen, Übungen und praktische Analysen.
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